Altarweihe der neu gestalteten Kapelle

Altarweihe der neu gestalteten Kapelle

Am 22. November – Gedenktag der Heiligen Cäcilia – wurde in einem feierlichen Gottesdienst die neugestaltete Kapelle im Haus des Priesterkollegs Santa Maria dell’Anima durch die Altarweihe ihrer Bestimmung übergeben.

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Hauptzelebrant war Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der die Segnung des Ambos, des Tabernakels sowie die Weihe des Altares vornahm.Gemeinsam mit Bischof Tebartz-van Elst und Rektor Franz Xaver Brandmayr zogen die Priester des Kollegs in einer Prozession von der Sakristei hinauf in den ersten Stock, und traten dort zum ersten Mal mit dieser Feier durch die Tür der neuen Kapelle. Nachdem der Ambo gesegnet wurde, wurde von dort sogleich zum ersten Mal die Lesung vorgetragen sowie durch Rektor Brandmayr das Evangelium verkündet. In seiner Predigt verdeutlichte Bischof Tebartz-van Elst die Bedeutung des Altares: er ist nicht nur Zentrum einer Kirche oder Kapelle, sondern er ist vielmehr Mittelpunkt aller Christen. Er ist – Bezug nehmend auf Papst Benedikt XVI. – ein Anker in stürmischen Zeiten.
Durch das Einsenken der Reliquien des Seligen Kaiser Karl I., die Segnung mit dem Weihwasser, die Salbung mit Chrisam und das Verbrennen des Weihrauchs auf dem Altar wurde dieser geweiht und das erste Mal die Eucharistiefeier auf ihm gefeiert.
Die Kapelle des Priesterkollegs Santa Maria dell’Anima wird in Zukunft vor allem Ort des persönlichen Gebetes und der Anbetung sein und nach Rücksprache Kleingruppen die Möglichkeit zur Eucharistiefeier bieten. Vor allem aber ist die Kapelle das, was sie vor der Neugestaltung schon als Oratorium war: nämlich Gebetsort der geistlichen Schwestern, die in der Hausgemeinschaft des päpstlichen Instituts Santa Maria dell’Anima leben.

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