Priesterkolleg, Pfarrei, Pilgerseelsorge

Monats-Archive: Oktober 2014

Ausflug

Ausflug

Am Samstag, den 19. Oktober 2014, ist die Gemeinschaft der im Haus wohnenden Priester und Ordensschwestern zu einem Ausflug aufgebrochen, damit sie sich vom Studium und von der Alltagsarbeit erholen. Unter der Leitung von hw. Herr Rektor, Msgr. Dr. Franz Xaver Brandmayer und der Organisation des Vizerektors, LIc. Jan Polák führte uns der Ausflug in die Provinz Neapel, um Pompei und Sorrent zu besichtigen. Nach der Heilige Messe in der Wallfahrtskirche unserer Mutter Gottes vom Rosenkranz haben wir die antike Stadt Pompeji besucht. In seiner etwa siebenhundertjährigen Geschichte wurde Pompeji von Oskern, Samniten, Griechen, Etruskern und Römern bewohnt und geprägt.

Ausflug

Ausflug

Im Jahre 79 n. Ch. wurde die Stadt innerhalb 48 Stunden beim Ausbruch des Vesuvs total verschüttet und fast über 1500 Jahre lang unter einer bis zu 25 Meter hohen Decke aus vulkanischer Asche und Bimsstein begraben. Dank dieser Tatsache wurde die Stadt konserviert und im Laufe der Zeit vergessen. Nach ihrer Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert begann die zweite Geschichte der Stadt: Pompeji wurde zu einem zentralen Objekt der Archäologie und der Erforschung der antiken Welt. Heute zählt Pompeji zu den besterhaltenen antiken Stadtruinen und ist ein bekannter und stark rezipierter Begriff. Nach einer 4,5 Stündigen sehr kompetenten Führung durch Pompeji sind wir nach Sorrent aufgebrochen, um die Sonntagsvesper zu beten. Der Ausflug wurde anschließend mit einigen köstlichen Sorrent-Spezialitäten abgerundet. Während der Rückfahrt nach Rom herrschte im Bus eine Stille, denn Pompeji hinterließ im jeden von uns starke und nachhaltige Eindrücke.

Zvonko Brezovski

Malborghetto

Malborghetto

Am 11.10. waren die Freisemester mit Pfarrer Werner Demmel draußen vor Rom am „Malborghetto“. Früher war das „Malborghetto“ ein wahrhaft pompöser Triumphbogen,
der an den Sieg von Kaiser Konstantins Truppen (312) erinnern soll. Heute lässt sich von dieser Größe nur noch wenig erahnen.
Mittlerweile wurde es zu einem kleinen Museum umfunktioniert, in dem man Relikte aus längst vergangenen Zeiten bewundern kann. Diese Veränderung war nicht die einzige ihrer Art. Im Laufe der Jahrhunderte war das „Malborghetto“ unter anderem eine Poststelle des Vatikans, eine kleine mittelalterliche Festung und ein Wohnhaus.

Alexander Sieghardt